Herzlich willkommen / Welcome

AKTIVgruppe unterwegs in Treuchtlingen

Wie man sich täuschen kann! Als ich die Einladung mit den Worten, „es ist nicht so stabiles Wetter …“ abgesendet hatte, wurde es schön, und als im Gottesdienst die Ankündigung kam, war draußen strahlender Sonnenschein. Als wir dann tatsächlich am 14. April unseren Ausflug machten, war wieder schlechteres Wetter. Der April machte seinem Namen alle Ehre. So trafen wir uns in Treuchtlingen bei der Altmühl Therme und buchten 2 Stunden und die waren nicht zu lang. In der Therme gab es mehrere Becken zu erkunden. Entweder man nutzte die Massagedüsen oder die Innen- oder Außenbecken. Ein Innenbecken ist ein Solebecken und alle zwei Stunden gibt es hier Mineralsalze, welche auf die inneren Organe wirken. Wir bekamen jeder eine Hand voll Mineralsalze und verteilten diese auf den Oberkörper. Dann einwirken lassen und im Becken (!) abspülen. Ihr könnt euch vorstellen, dass dadurch der Salzgehalt des Beckens gestiegen ist. Dann gab es noch eine Akupressur für die Fußsohle an einem Stand sowie ein Kneipp-Becken und letztlich noch das Dampfbad. Zum Abschluss machten wir noch bei einer Wassergymnastik mit. Die zwei Stunden waren da fast etwas knapp aber wir genossen es alle sichtlich.

Anschließend besuchten wir eine Pizzeria und verbrachten dort unseren Mittag. Das Essen war sehr lecker und das noch kleine Loch im Bauch füllten wir mit einem leckeren Eis in einer Eisdiele.

Danach kam dann endlich der Besuch im Schloss von Traunstein und das Posamentenmuseum.

Die Familie Aurnhammer hatte das Schloss gekauft und dort eine Firma gegründet, welche Posamenten herstellte. Posamenten sind unter anderem Rangabzeichen, zum Beispiel bei Militär, Feuerwehr aber auch Fahnen oder Wappen wurden hergestellt. Zudem stellte die Firma mit der Elektrifizierung auch Abschirmungen aus kleinen Kupferfasern her. Uns wurde aber nicht nur diese Ausstellung geöffnet, sondern wir konnten uns im gesamten Schloss frei bewegen und dort waren Räume wieder restauriert, die der Familie Aurnhammer gehörten aber auch Ausstellungen über die Gegend und deren Entstehung und Entwicklung. Es war sehr interessant und für jeden etwas dabei.

Das alles brauchte seine Zeit und so waren wir dann froh, dass gleich gegenüber ein Museums-Café mit einer einmaligen Einrichtung aus alten Nähtischen als Tischen und vielen Geschirr und Haushaltsartikeln als Deko uns zu Kaffee und Kuchen einlud. Aber nach diesem Genuss war es dann leider Zeit wieder nach Hause zu fahren. Es war sehr schön und es war alles dabei: etwas Sport, etwas Kultur und natürlich auch einiges für unser leibliches Wohl.